LIFE-Projekt: Hessische Rhön

Berggrünland, Hutungen und ihre Vögel

Die Rhön gilt weithin als Land der offenen Fernen und ist berühmt für ihre artenreichen Bergwiesen. Insbesondere die botanische Ausstattung ist für deutsche Mittelgebirge außergewöhnlich. Die Rhön verfügt über die größten Borstgrasrasen-Biotope außerhalb der Alpen. Im Bereich der Rhön treffen wärmeliebende südliche Pflanzengesellschaften auf nordische Arten. Diesen außergewöhnlichen botanischen Schatz gilt es zu schützen. Der Artenreichtum der Rhön führte u. a. 2012 dazu, dass die Rhön seitens des Bundes als einer von 30 deutschen „Hot Spots der Artenvielfalt“ deklariert wurde. Eine zentrale Verpflichtung zum Schutz der Artenvielfalt ergibt sich aus den Vorgaben von Natura 2000. Weite Teile der hessischen Rhön sind als Flora-Fauna-Habitate kurz FFH-Gebiete oder/und EU-Vogelschutzgebiete geschützt.

Mit dem EU-Förderprogramm LIFE hat die hessische Rhön ein Werkzeug an die Hand bekommen den Verpflichtungen aus Natura 2000 im verstärkten Maße nach zu kommen. Für den Zeitraum von 6 Jahren sollen mit Unterstützung der Landwirtschaft Beratungsangebote für Landwirte, Pflegekonzepte für das Berggrünland und Schutzkonzepte u.a. für bodenbrütenden Vogelarten entwickelt werden.

Zahlen, Daten, Fakten:

Fördersumme: 6,5 Mio. €
Gefördert durch: 60 % EU, 40% Land Hessen
Träger: Landkreis Fulda
Umsetzung: Biosphärenreservat Rhön
Laufzeit: Okt. 2016 – Sept. 2022

Kontakt LIFE-Team:

Hessische Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön
LIFE Projekt
Projektmanager Jonas Thielen
Telefon (06654) 9612-19
Telefax (06654) 9612-20

E-Mail: jonas.thielen@brrhoen.de
www.grassland-birds.com
www.rhoener-bergwiesen.de

Rhöner Bergwiese am Schafstein bei Wüstensachsen

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