LIFE Braunkehlchen

Das Braunkehlchen brütet auf feuchten Wiesen und Weiden unter Grasbüscheln. Sein Revier befindet sich dabei meist in der Nähe von nassen Standorten, wie etwa Bäche oder Quellbereiche. Die geringe Vegetation dort muss viele Blüten haben, um die Beute des Vogels anzulocken. Während ihm niedrigere Vegetation Schutz bietet, nutzt es größere Pflanzen als Aussichtsplattform und Bühne.
Die Rhön ist eines von vier hessischen Mittelgebirgen, in denen das Braunkehlchen noch vorkommt. Da es in Hessen vom Aussterben bedroht ist, ist es wichtig, sein Vorkommen im Biosphärenreservat zu sichern. Durch die LIFE-Förderung wird dies ermöglicht. Durch rotierende Mahden und die Beseitigung von Quellfassungen soll der Lebensraum des Braunkehlchens verbessert werden.

Steckbrief: Braunkelchen Saxicola rubetra


Aussehen: Die Oberseite ist braun und stark gestreift, die Flügelbinde ist weiß, es hat einen auffallend weißer Überaugenstreif. Die Brust und die Flanken sind rotbraun bis rahmfarbend.
Größe: 12 - 14 cm
Gewicht: 15 – 20 g
Flügelspanne: 22 cm
Brut: 1 Jahresbrut
Brutzeit: 13 – 15 Tage
Brutplatz: am oder dicht über dem Boden
Lebensraum: offene Wiesenlandschaften, die extensiv genutzt werden
Anzahl der Eier: 4 – 7 bläulich grüne Eier
Nestlingsdauer: 11 - 14 Tage
Nahrung: kleine Insekten
Lebenserwartung: 6 – 8 Jahre
Zugvogel: ja
Liste der Feinde: Mensch, Fuchs, Marder, Hauskatze

Braunkehlchen - Foto: Kreis- und Stadtbildstelle Fulda

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