LIFE Wiesenpieper

Der Wiesenpieper sitzt häufig auf erhobenen Positionen, wie etwa Zaunpfählen oder Stauden, von denen er mit leisen „tzipp“-Rufen warnt. Seine Nester hingegen baut er auf dem Boden, wo sie durch eine dichte Krautschicht geschützt sind.

In der Rhön findet der Wiesenpieper diese Bedingungen vor allem auf den Hutungen, den geringer bewirtschafteten Weiden. Diese sucht er durch den Klimawandel in immer höheren Lagen, um noch kühle und feuchte Habitate zu finden. In Hessen ist er deswegen inzwischen vom Aussterben bedroht. Im LIFE-Projekt soll der Lebensraum der in der Rhön lebenden Individuen unter anderem durch die Entfernung von dichten Gehölzen verbessert werden.

Steckbrief Wiesenpieper Anthus pratensis

Aussehen: Streifung auf der Helleren Brust, Überaugenstreif weißlich, äußerste Schwanzfeder weiß
Größe: 14,5 cm
Gewicht: 24 g
Flügelspannweite: 24 cm
Brutzeit: ab Mitte April
Brut: 2 Jahresbruten, ausnahmsweise 3
Brutplatz: Boden
Lebensraum: offenes Gelände niedriger, gut strukturierter Vegetation, feuchte Böden werden bevorzugt
Anzahl der Eier: 4 - 5 Eier
Brutdauer: 12 - 15 Tage
Nestlingsdauer: 10 - 14 Tage
Nahrung: Insekten und kleine Bodentiere, Sämereien
Lebenserwartung: 5 Jahre
Zugvogel: ja
Liste der Feinde: Marder, Sperber, Katzen, Elster, Mensch

 

Wiesenpieper auf Weidepfahl - Foto: Daniel Singer

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