Lokale Akteure

 

Landwirte

Die Landwirte sind bedeutende Akteure des LIFE-Projektes in der Rhön. Nur durch ihre Mitarbeit kann es gelingen, das offene Grünland der Rhön zu erhalten.
Der Großteil der Flächen im Projektgebiet befindet sich im Besitz von Landwirten, die die Wiesen vor allem als Weide und zur Futtergewinnung bewirtschaften. Auf diesen Flächen können die Maßnahmen C.1 bis C.5, mit Einverständnis der Landwirte, umgesetzt werden. Zusätzlich können sie sich direkt an neuen Ideen für den Naturschutz beteiligen, in dem sie sich in der Vordenkergruppe engagieren. Durch Exkursionen und Workshops erhalten sie außerdem neue Informationen zu NATURA 2000 und die Bewirtschaftung der wertvollen Lebensraumtypen.

 

Landkreis Fulda

Der Landkreis Fulda ist der Projektträger dieses LIFE-Projektes. Er bringt mit seinen Abteilungen Natur und Landschaft, Landwirtschaft und Biosphärenreservat Rhön seine langjährigen Erfahrungen, Gebietskenntnisse und Kenntnisse der Akteure in das Projekt ein. Sie wirken zudem an den Fachtagungen mit.
Nach Ende der Projektlaufzeit hat auch der Landkreis die Verantwortung, den Erhalt der Lebensraumtypen fortzusetzen.

 

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV)

Das HMUKLV unterstützt das Projektteam mit seinen Erfahrungen aus dem vorgegangenen Projekt „Wetterauer Hutungen“. Des Weiteren bringt das Ministerium die Projektergebnisse in die Ausgestaltung der Finanzierungsinstrumente für den Naturschutz in Hessen ein.

 

Kommunen

Auch die Kommunen besitzen bedeutendes Grünland, das im Projekt verbessert werden soll. Als Besitzer der Gemeindehutungen müssen auch die Kommunen ihre Unterstützung zusichern, bevor auf ihren Flächen Maßnahmen umgesetzt werden können.
Die Kommunen sind jedoch nicht nur Landbesitzer, sondern sie können auch Kontakte zwischen den lokalen Landwirten und dem LIFE-Team herstellen, sowie Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

 

Tourismusorganisationen

Die Organisationen Rhön-Tourismus und Tourist-Info Hilders bieten die Möglichkeit, an den Führungen von Naturführern teilzunehmen, die durch das LIFE-Projekt fortgebildet wurden. Eine weitere Organisation ist der Naturpark Hessische Rhön, der die Wanderwege erhält und die Informationstafeln der Extratouren aufstellt. Auf diesen Tafeln können Besucher Informationen zu Natura 2000 und den Maßnahmen des Projekts erhalten.

 

Jagd

Die Kontrolle von Prädatoren ist eine wichtige Maßnahme, um den Bruterfolg der bedrohten Wiesenvögel zu steigern. Auf Grund dessen sind die Jäger im Projektgebiet wichtige Partner. Zum Austausch und zur Koordination soll ein Runder Tisch dienen, an dem sich Schlüsselpersonen auf Landkreisebene aus Jagd, Naturschutz und Landwirtschaft einmal im Jahr treffen. Dort wird das gemeinsame Vorgehen abgestimmt und es wird jeweils Bilanz über die Zwischenergebnisse gezogen.


Touristen

Die Rhön ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele Gäste der Region. Deswegen sind auch die Touristen wichtige Akteure, denn durch ihr Verhalten nehmen sie großen Einfluss auf die Natur. Das LIFE-Projekt versucht deswegen, einen Weg zu finden, Touristen die Bedeutsamkeit der sie umgebenden Umwelt und ihre eigene Verantwortung zu zeigen.
So sollen sie durch eine App, Wanderwege und Führungen über NATURA 2000 und LIFE informiert werden. Gleichzeitig ist es auch wichtig, die Besucherströme so zu lenken, dass die umliegende Natur keine Schäden nimmt.


Bevölkerung

Die Bewohner der Rhön sollen über die besonderen Lebensräume in ihrer Heimat informiert werden. Als Informationsquelle stehen ihnen neben Veranstaltungen auch eine App, ein Spiel, die Website und die Wanderwege, sowie Führungen zur Verfügung.

Dorf in der Rhön - Foto: LIFE Team

Rhöner auf einem neuen Wanderweg - Foto: LIFE Team

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